5 Rhythmen – mein persönlicher Zugang
Die 5Rhythmen bedeuten für mich ein Nach-Hause-Kommen.
Über die äußere Bewegung beginnt sich auch mein Inneres zu bewegen. Wenn ich mich dem Rhythmus und der Musik hingebe, tauche ich ein – in meinen Körper, in eine bewusste Wahrnehmung dessen, was gerade da ist. Gefühle steigen auf, dürfen sein, ohne bewertet zu werden. Mein Körper findet seinen eigenen Ausdruck für das, was in mir lebt.
Der Tanz hilft mir, aus dem reinen Denken auszusteigen. Gerade in unserer westlichen Welt ist uns die Balance verloren gegangen: Planen, Analysieren, Funktionieren stehen im Vordergrund – während wir verlernt haben, unserer Intuition und der Weisheit unseres Körpers zu vertrauen. Wir sind viel mehr als unser Verstand. In unserem Körper wohnt ein uraltes Körperwissen, das voller Weisheit nur darauf wartet wieder „erweckt“ zu werden. Alles ist schon da.
Im Körper sind jegliche Erfahrungen gespeichert, Positive wie Negative. Meiner Meinung nach geschieht „persönliche Entwicklung“ nur unter Einbeziehung des Körpers.
„ Set your body in motion and your psyche will follow, set your psyche in motion and it will heal itself“
Ich lasse den Kopf los, komme ins Spüren, in eine Selbstwahrnehmung – und begegne mir selbst mit echter Neugier. Immer wieder entdecke ich neue Seiten in mir, ungeahnte Räume, Ecken und Türen, die sich öffnen. Ich habe gelernt, mich auch in Angst, Wut und Trauer zu bewegen – anstatt darin stecken zu bleiben, zu erstarren oder aufzugeben.
Im Tanz darf alles da sein.
Ich übergebe einfach alles dem Tanz , nehme meine Gefühle in ihrer ganzen Tiefe wahr, drücke sie aus – und lasse sie weiterziehen. Und irgendwann wandelt sich all das ganz von selbst: in Lebendigkeit, in neue Freude, in ein tiefes Mitgefühl.